Release Notes V-Cube & V-Cube+ 6.1.0

Collax V-Cube / Collax V-Cube+
01.10.2012

Hinweise zur Installation

Cluster-Update von V-Cube 6.0.6 oder kleiner

Eine Aktualisierung von V-Cube 6.0.6 bedingt zunächst die Installation von Version 6.0.8. Dieser Zwischenschritt, der automatisch vom Collax Update-Server vorgegeben wird, ist erforderlich um den Betrieb der virtuellen Maschinen während des Updates gewährleisten zu können.

Sollen Cluster-Nodes mit Version V-Cube 6.0.6 aktualisiert werden, müssen zunächst alle Cluster-Nodes auf die Version V-Cube 6.0.8 aktualisiert werden. Erst danach soll das Update V-Cube 6.0.10 installiert werden.

Update in einem Cluster installieren

Lesen Sie bitte die Release Notes aufmerksam durch, bevor Sie die weiteren Schritte durchführen. Für die Installation des Updates innerhalb eines Cluster-Verbunds V-Cube+ sind die folgenden Schritte zu beachten:

Vorgehen

  1. Falls die Nodes eine Version 6.1.8 oder früher haben: Beachten Sie bitte hierzu die für diese Version entsprechenden Release-Notes und die dort beschriebene Vorgehensweise.
  2. Die Update-Pakete können im laufenden Cluster-Betrieb heruntergeladen werden. Die Cluster-Nodes brauchen dazu nicht auf Standby gesetzt werden. Rufen Sie dazu auf jedem Cluster Node das Formular Systembetrieb → Software → Systemupdate auf und klicken Sie Paketliste holen. Das Ende des Vorgangs wird mit einem Done! angezeigt. Laden Sie gleich anschließend die Update-Pakete herunter indem Sie auf jedem Cluster Node auf Pakete holen klicken.
  3. Setzen Sie nun einen Node in den Standby-Modus: Formular Status/Wartung → Cluster Nodes; Aktion Standby. Je nach Anzahl der Cluster-Ressourcen und je nach Größe des RAM von virtuellen Maschinen, die automatisch live migriert werden, kann dies einige Zeit in Anspruch nehmen.
  4. Setzen nun denselben Nodes in den Wartungszustand: Im Formular Status/Wartung → Cluster Dienste den Dienst “HA Cluster” für den gewählten Node stoppen.
  5. Installieren Sie die Software-Pakete auf indem Sie auf Installieren im Dialog Systembetrieb → Software → Systemupdate klicken. Das Ende des Vorgangs wird mit einem Done! angezeigt.
  6. Falls ein neuer Kernel installiert wird, erfolgt zwei Minuten nach der Installation des System-Updates ein automatischer Neustart des Nodes. Ein entsprechender Hinweis wird beim Abschluss des Update-Vorgangs ausgegeben. Warten Sie den Neustart des Nodes ab.
  7. Starten Sie den Dienst HA Cluster auf dem aktualisierten Nodes. Warten Sie mit dem nächsten Schritt, bis der Dienst und die Informationen über Cluster Ressourcen verfügbar sind.
  8. Wenn der Dienst HA Cluster gestartet wurde, nehmen Sie den Node wieder aktiv in den Cluster auf. Wechseln Sie hierzu in den Dialog Status/Wartung → Cluster Nodes und betätigen Sie die Aktion Aktiv setzen.
  9. Kontrollieren Sie anschließend unter Cluster-Administration → Virtuelle Festplatten den Synchronisationsstatus der eSAN-Disks. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt erst fort, wenn die Spalte Status bei allen eSAN-Disks den Wert 100% bzw. OK erreicht hat.
  10. Wiederholen Sie den Update-Vorgang ab Schritt 2 für den nächsten Node, der aktualisiert werden soll.

Update von Version 6.0.10 in einem Cluster installieren

Lesen Sie bitte die Release Notes aufmerksam durch, bevor Sie die weiteren Schritte durchführen. Für die Installation des Updates innerhalb eines Cluster-Verbunds mit Collax Inter-V sind die folgenden Schritte zu beachten:

Vorgehen

  1. Dieser erste Schritt ist zwingend auf jedem Cluster Node durchzuführen, bevor Schritt 2 ausgeführt wird. Damit wird verhindert, dass während des Update-Vorgangs virtuelle Maschinen eventuell gestoppt werden. Loggen Sie sich per SSH auf jedem Node ein und geben Sie #~ wget http://update.collax.com/pub/Run_before_update_6.1.4.sh ein. Starten Sie das Skript mit #~ sh Run_before_update_6.1.4.sh
  2. Fahren Sie alle virtuellen Maschinen über das Cluster Management GUI vor der Durchführung der nächsten Schritte herunter. Beachten Sie, dass gegebenenfalls die Protokollierungsabfrage für Windows-Betriebssysteme vor dem Herunterfahren abgeschaltet werden muss.
  3. Setzen Sie alle Nodes in den Standby-Modus: Wechseln Sie hierzu in die Cluster-Administration ins Formular Status/Wartung → Cluster Nodes und schalten diesen mit der Aktion Standby jeden Cluster Node in den Standby-Modus. Je nach Anzahl der Cluster-Ressourcen kann dies einige Zeit dauern.
  4. Setzen Sie anschließend einen Node in den Wartungszustand indem Sie im Formular Status/Wartung → Cluster Dienste den Dienst “HA Cluster” für den gewählten Node stoppen.
  5. Wechseln Sie in die lokale Administrationsoberfläche dieses Nodes und rufen Sie das Formular Systembetrieb → Software → Systemupdate auf und klicken Sie Paketliste holen. Das Ende des Vorgangs wird mit einem Done! angezeigt.
  6. Klicken Sie auf Pakete holen. Diese Funktion lädt dann die eben angezeigten Update-Pakete herunter.
  7. Klicken Sie nun auf Installieren. Diese Funktion installiert das neue Update. Das Ende des Vorgangs wird mit einem Done! angezeigt.
  8. Mit diesem Update wird ein neuer Kernel installiert. Es erfolgt zwei Minuten nach der Installation des System-Updates ein automatischer Neustart des Servers. Ein entsprechender Hinweis wird beim Abschluss des Update-Vorgangs ausgegeben.
  9. Nach dem Neustart dieses Nodes starten Sie den Dienst “HA Cluster”; wechseln Sie dazu in die Cluster-Administration ins Formular Status/Wartung → Cluster Dienste. Warten Sie ab, bis Informationen über Cluster Ressourcen wieder verfügbar sind.
  10. Wiederholen Sie die gerade ausgeführten Schritte 3 bis 8 für den nächsten Cluster Node.
  11. Wenn alle Cluster Nodes aktualisiert wurden, nehmen Sie die Cluster Nodes nacheinander wieder aktiv in den Cluster auf. Wechseln Sie hierzu in den Dialog Status/Wartung → Cluster Nodes und betätigen Sie die Aktion Aktiv setzen.
  12. Kontrollieren Sie anschließend unter Cluster-Administration → Virtuelle Festplatten den Synchronisationsstatus der eSAN-Disks. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt erst fort, wenn die Spalte Status bei allen eSAN-Disks den Wert 100% bzw. OK erreicht hat.
  13. Wenn alle Cluster Nodes aktualisiert und aktiv im Cluster sind, können Sie die virtuellen Maschinen wieder starten.

Update auf V-Cube installieren

Zur Installation dieses Updates für Collax V-Cube ohne Cluster-Verbund führen Sie bitte die folgenden Schritte durch:

Vorgehen

  1. Lesen Sie bitte die Release Notes aufmerksam durch, bevor Sie die weiteren Schritte durchführen.
  2. Gehen Sie auf System → Systembetrieb → Software → System-Update und klicken auf Paketliste holen. Der erfolgreiche Vorgang der Aktualisierung der Paketliste wird mit Done! markiert.
  3. Klicken Sie auf Pakete holen. Diese Funktion lädt dann die eben angezeigten Update-Pakete herunter.
  4. Klicken Sie nun auf Installieren. Diese Funktion installiert das neue Update. Das Ende des Vorgangs wird mit einem Done! angezeigt.
  5. Mit diesem Update wird ein neuer Kernel installiert. Es erfolgt nach der Installation des System-Updates ein automatischer Neustart des Servers. Ein entsprechender Hinweis wird beim Abschluss des Update-Vorgangs ausgegeben.
  6. Wenn der Server aktualisiert und neu gestartet wurde, können Sie die virtuellen Maschinen wieder starten.

Neue Funktionen - Neuer Name: Collax V-SAN

Bisher konnte der V-Cube mit den Modulen Inter-V und V-Store erweitert werden. Letzteres steuert das embedded SAN- Management. Ab diesem Update werden die Funktionen rund um den integrierten, hochverfügbaren Storage (embedded SAN) stark erweitert. Das Modul Collax V-Store wird damit durch das neue Modul Collax V-SAN ersetzt.

Neu in dieser Version

Virtualization: Storage Migration im V-Cube

Bei einer Storage Migration werden die gesamten Daten einer Festplatte auf eine andere Festplatte oder auf eine Festplatte eines anderen Typs verschoben. Die Kombination aus Hardware- und Daten-Migration kann als Storage-Migration bezeichnet werden. Ab dieser Version können virtuelle Maschinen eines V-Cubes, inklusiver der virtuellen Festplatten und Netzwerkgeräte in den Collax Clusterverbund migriert werden. Dadurch wird die Erweiterung eines V-Cubes auf einen n-Node Collax-Cluster vereinfacht.

Virtualization: Virtuelle CPU Sockel und Cores

Betriebssysteme nutzen, je nach Variante, eine unterschiedliche Zahl von CPU Sockel oder CPU Cores. Damit diese Betriebssysteme optimal mit virtuellen CPUs ausgestattet werden können, lassen sich die CPU Sockel und die CPU Cores für eine virtuelle Maschine ab diesem Update getrennt einstellen.

Virtualization: Anzahl virtueller CPUs, Kerne und Sockel

Bisher konnten jeder virtuellen Maschine 16 virtuelle CPUs zugewiesen werden. Ab diesem Update können für jede virtuelle Maschine bis zu 64 CPUs angegeben werden. Diese können, je nach Bedarf des Gastbetriebsystems, in Kerne und Sockel unterteilt werden.

Virtualization: Vergrößern von Diskimage-Dateien

Virtuelle Festplatten für VMs können auf unterschiedlichen Storage-Typen basieren. Diskimage-Dateien stellen virtuelle Festplatten auf Dateibasis dar. Ab diesem Update kann die Größe von virtuelle Festplatten diesen Typs erweitert werden. Damit kann einem Gastbetriebssystem mehr Festplattenplatz zur Verfügung gestellt werden, ohne eine Neuinstallation durchführen zu müssen. Die virtuelle Maschine braucht nur heruntergefahren und nochmals gestartet zu werden.

Virtualization: HDD-Caching für alle virtuellen Festplattentypen

Für die Dateisysteme des Gastbetriebssystem mit Barrier-Support NTFS, ext4 und XFS kann der schnelle Modus “Performance” eingestellt werden. Bei den Dateisystemen ohne standardmäßigem Barrier-Support FAT/VFAT oder ext3 sollte der Modus “Datensicherheit” eingestellt werden. Die HDD-Caching-Einstellung wird im Formular zur Konfiguration einer virtuellen Maschine vorgenommen.

V-Cube+: Storage Migration im Cluster

Bei einer Storage Migration werden die gesamten Daten einer Festplatte auf eine neue Festplatte verschoben. Die Kombination aus Hardware- und Daten-Migration kann als Storage-Migration bezeichnet werden. Ab dieser Version können virtuelle Festplatten des Clusters auf andere Typen virtueller Festplatten migriert werden. Hierbei kann der Storage-Typ zwischen iSCSI, eSAN oder Diskimage gewechselt werden. Dadurch ist ein zügiger Wechsel eines Storage-Backends möglich.

V-Cube+: Optimierte Einstellungsdialoge

In dieser Version stehen neue Formulare in der Cluster-Administration zur Verfügung. Das Formular Übersicht zeigt die wichtigsten Grundeinstellungen im Cluster an. Aus dem Formular können unter anderem Informationen zur Hochverfügbarkeit, zum Fencing Device, eSAN, sowie zum Cluster-Share entnommen werden. Zur schnelleren Übersicht und Konfiguration sind Verlinkungen zu den jeweiligen Dialogen vorhanden.

Im Formular Storage werden Einstellungen für die Storage-Bereiche eSAN, iSCSI und Cluster-Share vorgenommen. Es wird angezeigt, über welche Nodes der eSAN-Storage verteilt ist, ob der iSCSI-Initiator aktiviert oder deaktiviert ist, sowie welche Berechtigungen im Cluster-Share definiert sind. Im Formular Virtuelle Festplatten wird der hochverfügbare virtuelle Storage für die VMs verwaltet. Hier finden sich auch die neuen Funktionen für iSCSI Targets und die Dateifreigaben

Desweiteren werden mit diesem Update Formulare konsolidiert, damit die Benutzeroberfläche übersichtlicher und die Administration effizienter wird. Zum Beispiel werden die Funktionen des Formulars “Maschinensteuerung” in das Formular Virtuelle Maschinen integriert. Somit ist das Bearbeiten einer virtuellen Maschine im gleichen Formular mögliche wie das Ein- oder Ausschalten von VMs. Die Fomulare Embedded SAN (DRBD), iSCSI Initiator: Allgemein, iSCSI-Initiator: Knoten, Diskimage Dateien entfallen mit diesem Update. Die Funktionen dieser Formulare sind in den Formulare Virtuelle Festplatten und Storage implementiert.

V-Cube+: Hochverfügbares iSCSI-Target

Mit diesem Update ist es möglich eine virtuelle Festplatte vom Typ eSAN (embedded SAN) als hochverfügbares iSCSI-Target zu exportieren. Dieses iSCSI-Target kann auf weiteren Collax Cluster-Nodes eingebunden werden. Dadurch kann ein Collax Cluster mit mehr als zwei Nodes, unter Verwendung des hochverfügbaren embedded SAN (eSAN), aufgebaut werden. Für die Netzwerksicherheit kann eine Authentifizierung für das iSCSI-Target erzwungen werden. Zusätzlich können diese hochverfügbaren iSCSI-Targets mittels eines iSCSI-Initiators in andere Betriebssysteme eingebunden werden.

V-Cube+: Cluster-Share als Windows- oder Apple-Freigabe

Ab dieser Version ist es möglich, das zentrale Cluster Share, welches unter anderem für die Speicherung von Snapshots oder das Hochladen von ISO-Images benutzt werden kann, auch als Windows- oder Apple-Freigabe ins Netzwerk zu exportieren. Entsprechende Lese- oder Schreibberechtigungen können für Gruppen gesetzt werden. Der Freigabename ist festgelegt auf clusterVmData. Durch diese Exportmethoden können Administratoren einfacher auf das Cluster-Share zugreifen, um zum Beispiel ISO-Images hochzuladen.

Hinweis: Wird das Cluster-Share per SMB/CIFS (Windowsfreigabe) exportiert, müssen nach der Aktivierung der Konfiguration die Passworte aller Benutzer auf dem Cluster neu gesetzt werden.

GUI: Benutzerführung in den Assistenten

Die Benutzerführung wird mit diesem Update durch modale Dialoge innerhalb der Assistenten verstärkt. Zusätzlich ist es für den Administrator visuell sichtbar, welche der Assistenten bereits durchgeführt wurden. Die Aktion “Weiter” führt automatisch zum nächsten unbearbeiteten Assistenten. Zusätzlich wird der Administrator nach dem Login automatisch zu einem unbearbeiteten Assistenten geführt.

GUI: E-Mail-Relay Server mit Authentifizierung

Im Assistent für Cluster Join/Init und unter Infrastruktur in der Cluster-Administrationsoberfläche kann ab diesem Update ein E-Mail-Relay Server mit Authentifizierung angegeben werden.

System-Management: Überwachung BBU Ladezustand

Ab diesem Update wird bei RAID-Controller des Herstellers LSI der Ladezustand der eingesetzten Battery Backup Unit (BBU) überwacht und der Administrator bei auftretenden Fehlern entspechend informiert.

System-Management: Lock-Mechanismus

Mit diesem Update wird ein Locking-Mechanismus implementiert, mit dem kollidierende Aktivitäten zwischen Systemaktionen und GUI-Management verhindert werden. Beispielsweise kann während eines Backups kein zweites angestoßen werden, sowie neue Einstellungen nicht aktiviert werden. Ebenso wird beim Bearbeiten von Snapshots von virtuellen Maschinen oder bei einer Live-Migration von virtuellen Maschinen verhindert, dass wichtige Cluster-Ressourcen gestartet oder gestoppt werden.

Hardware: Erweiterung USV-Unterstützung (USB) mit nut 2.6.2

Ab dieser Version wird das Network UPS Tool (nut) Version 2.6.2 installiert und damit die Unterstützung von USVs aktualisiert. Eine aktuelle Liste aller unterstützten USVs erhalten Sie in der Collax HWCL oder auf www.networkupstools.org .

Verschiedenes: Wichtige Systempakete

Folgende wichtige Systempakete werden mit der neuen Version installiert:

  • kernel 3.0.41
  • lio-utils 4.1
  • drbd 8.3.13
  • ctdb 1.12
  • kvm-guest-driver
  • lvm 2.02.88
  • MySQL 5.5.20

In dieser Version behobene Probleme

V-Cube+: Cluster-Share erweitern stoppt VM

Wenn virtuelle Maschinen Inhalte, wie ISO-Images, Snapshots oder Diskimage-Dateien des Cluster-Shares benutzen, und das Cluster-Share in seiner Größe erweitert wird, dann werden diese VMs automatisch gestoppt und anschließend wieder gestartet.

V-Cube+: Pausierte VM migrieren

Wenn eine pausierte VM migriert wird, ist sie nach der Migration im Status running, obwohl sie in der VM-Kontrolle aber weiterhin als paused angezeigt wird. Die Anzeige des Betriebsstatus kann durch ausführen der Aktion Aufwecken korrigiert werden.

V-Cube+: Verhalten von VMs wenn beide Cluster-Nodes auf Standby gesetzt wurden

Es ist nicht möglich virtuelle Maschinen im Cluster zu starten, wenn sich alle Nodes im Zustand Standby befinden. Bisher wurde beim Starten der VMs in dieser Situation keine GUI-Information ausgegeben, zusätzlich wurden VMs nach dem “Aktiv setzen” von mindestens einem Cluster-Node, unkontrolliert automatisch gestartet. Dieses Verhalten wird in dieser Version verbessert. Der Administrator wird darauf hingewiesen, dass die VMs nicht gestartet werden können, da sich alle Cluster-Nodes im Status “Standby” befinden. Ebenso kann der Administrator durch Setzen des Soll-Zustands der VM-Ressource im Ressourcen-Formular verhindern, dass die virtuellen Maschinen beim Aktiv-Setzen eines Nodes ohne Interaktion automatisch gestartet werden.

V-Cube+: Löschen von Cluster VMs

Beim Löschen einer VM im Cluster, die bereits einmal gestartet und gestoppt worden war, wurde die Ressource VNC-Proxy von Pacemaker promoted und demoted. Dies führte zu einem Timeout-Fehler und Verzögerung während der Aktivierung. In dieser Version wird der VNC-Proxy vor dem eigentlichen Löschvorgang der VM explizit aus der Cluster Information Base gelöscht. Dadurch wird der Timeout-Fehler beim Löschen der VM verhindert.

V-Cube+: Handhabung von Referenzen verbessert

Änderungen im Cluster, z.B. IP-Adresse eines Hosts, wurden bisher auf Grund fehlender Referenzen nicht immer korrekt auf alle Objekte übertragen. Die Handhabung von Referenzen wird mit dieser Version verbessert, Änderungen an Objektattributen werden somit immer korrekt auf alle betroffenen Objekte übertragen.

V-Cube+: Netzmaske bei Interconnect-Netzwerk

Die Angabe der Netzmaske des Interconnect-Netzwerks wird ab diesem Update auf 8-,16 und 24-Bit eingeschränkt. Die Prüfung wird im Cluster Netzwerk-Assistenten und im Netzwerk-Formular vorgenommen.

V-Cube+: MTU-Prüfung im Assistent Cluster Initiieren/Beitreten

Für die Verbindung von Cluster Nodes ist es erforderlich, dass die angeschlossenen Netzwerkschnittstellen diesselbe MTU-Größe verarbeiten können. Ab diesem Update wird diese Größe im Assistent Cluster initiieren/beitreten abgeglichen und der Administrator entsprechend informiert, falls eine angeschlossene Netzwerkkarte die Anforderung nicht erfüllt.

V-Cube+: eSAN-Festplatte während Synchronisation löschen

Bisher war es aus technischen Gründen nicht möglich eine eSAN-Festplatte, die im Cluster sychronisiert wurde, über die Web-Administration zu löschen. Dies ist ab diesem Update behoben. Wenn die eSAN-Festplatte nicht in einer virtuellen Maschine oder als iSCSI-Target verwendet wird, kann sie gelöscht werden.

GUI: Passwort setzen Feedback

Bisher war es beim Setzen eines Benutzer-Passworts im Dialog-Formular nicht ersichtlich, ob das Passwort gesetzt wurde. Dies wurde verbessert; der Administrator erhält eine kurze Information wenn der Button Speichern ausgelöst und damit das Passwort gesetzt wurde.

GUI: Netzwerk Assistent - DNS Eintrag

Wenn der im Netzwerk-Assistenten angegebene DNS-Server nicht korrekt funktioniert, können vermehrt Fehler auch in der GUI-Administration auftreten. Mit diesem Update wird der angegebene DNS-Server auf Funktionalität geprüft, um Folgefehler durch fehlende Namensauflösung zu verhindern.

GUI: Größeneinheit bei virtuellen Festplatten

Die Angabe von Größeneinheiten bei virtuellen Festplatten wurde vereinheitlicht. Eine Festplattengröße kann in MB, GB, TB und auch in M, G und T angegeben werden.

GUI: Falsche DNS-Server-Einstellung im Netzwerkassistent führt zu Time Out

Wurde im Netzwerkassisten ein falscher DNS-Server hinterlegt, führte dies zu Time-Outs in der Administrationsoberfläche. Mit diesem Update wird die Funktion des eingetragenen DNS-Server geprüft.

GUI: Umlaute in Kommentaren zu Snapshots

Bisher wurden Umlaute in Kommentaren zu Snapshots nicht als UTF-8 kodiert und damit im Browser nicht korrekt angezeigt. Mit diesem Update werden die Zeichen im Kommentarfeld als UTF-8 kodiert und korrekt angezeigt.

System-Management: Überwachung von Cluster-Ressourcen liefert teilweise falschen Status

Das Clustermanagement basiert u.a. auf der Verwaltung von Ressourcen. Ist- und Soll-Zustände dieser Ressourcen werden überwacht. In seltenen Fällen wurde dem Administrator aufgrund fehlerhafter Auswertung der Cluster Information Base ein falscher Zustand der Ressourcen berichtet. In dieser Version wird die Auswertungsmethode korrigiert, die Zustände einzelner Ressourcen werden korrekt angezeigt.

Hardware: Jumbo-Frames und Intel e1000e-basierende Netzwerkkarten

Bisher hat die Kombination aus Jumbo-Frames und dem e1000e Intel-Treiber immer für Probleme im Cluster-Interconnect gesorgt. Ab dieser Version wird ein Patch für die Benutzung von Jumbo-Frames und dem e1000e Intel-Treiber installiert.

Hinweise

Virtualization: Voreinstellung BIOS-Version für virtuelle Maschinen

Ab diesem Update wird für neue virtuelle Maschinen die Voreinstellung auf SeaBIOS 0.6.2 eingestellt.

V-Cube+: GUI-Sidebar in Cluster-Administration

In dieser Version wird die Sidebar der Cluster-Administration entfernt. Nach der Installation dieser Version muss ein manueller Reload der Administrationsoberfläche durchgeführt werden, um den Browser-Cache neu aufzubauen. Die Verknüpfungen zu den Administrationsoberflächen einzelner Cluster-Nodes befinden sich im Formular Cluster-Nodes, Die Verknüpfung zur Administration des Fencing-Device ist im Formular Fencing-Devices hinterlegt.

V-Cube+: Automatische Aktivierung nach dem Entfernen eines Cluster Nodes

Wird ein Cluster Node aus dem Verbund entfernt, wird danach automatisch eine Aktivierung der Einstellungen vorgenommen. Bisher musste die Aktivierung manuell vorgenommen werden.

Verschiedenes: Windows-Setup gibt Fehlermeldung 0x80300001 aus

Wird Windows Server ab 2008 R2 auf VirtIO-Festplatte mithilfe der VirtIO-Treiber-CD für Windows installiert, meldet Windows nach dem Erkennen der Partitionen und Klicken auf den Knopf Weiter den Fehlercode 0x80300001. Die Meldung bedeutet, dass die Installations-CD von Windows wieder eingelegt werden soll.

Verschiedenes: Eindeutiger Namen für die Datenpartition

Auf jedem Collax-System gibt es unter anderen eine Partition auf der laufende Daten gepeichert werden. Diese Datenpartition gehört zu einer von LVM verwalteten Volume-Gruppe, welche bisher den einheitlichen Namen datavolume trug. Ab dieser Version wird für diese Volume-Gruppe ein eindeutiger Name gesetzt, der sich aus dem Präfix vg_ und einem eindeutigen Universally Unique Identifier (UUID) zusammensetzt.

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