Release Notes V-Cube & V-Cube+ 6.0.6

Collax V-Cube / Collax V-Cube+
21.12.2010

Hinweise zur Installation

Automatischer Neustart

Durch die Installation eines neuen Kernels ist nach der Installation der Pakete ein Neustart erforderlich. Die Ausgabe der Fortschrittsanzeige kann vor dem Neustart unterbrochen werden.

Bitte beachten Sie: Warten Sie, bis alle Pakete installiert sind. Der Neustart wird dann automatisch ausgeführt, und die Administration kann nach einigen Minuten fortgeführt werden.

Update in einem Cluster installieren

Lesen Sie bitte die Release Notes aufmerksam durch, bevor Sie die weiteren Schritte durchführen. Für die Installation des Updates innerhalb eines Cluster-Verbunds V-Cube+ sind die folgenden Schritte zu beachten:

Vorgehen

  1. Falls die Nodes eine Version 6.1.8 oder früher haben: Beachten Sie bitte hierzu die für diese Version entsprechenden Release-Notes und die dort beschriebene Vorgehensweise.
  2. Die Update-Pakete können im laufenden Cluster-Betrieb heruntergeladen werden. Die Cluster-Nodes brauchen dazu nicht auf Standby gesetzt werden. Rufen Sie dazu auf jedem Cluster Node das Formular Systembetrieb → Software → Systemupdate auf und klicken Sie Paketliste holen. Das Ende des Vorgangs wird mit einem Done! angezeigt. Laden Sie gleich anschließend die Update-Pakete herunter indem Sie auf jedem Cluster Node auf Pakete holen klicken.
  3. Setzen Sie nun einen Node in den Standby-Modus: Formular Status/Wartung → Cluster Nodes; Aktion Standby. Je nach Anzahl der Cluster-Ressourcen und je nach Größe des RAM von virtuellen Maschinen, die automatisch live migriert werden, kann dies einige Zeit in Anspruch nehmen.
  4. Setzen nun denselben Nodes in den Wartungszustand: Im Formular Status/Wartung → Cluster Dienste den Dienst “HA Cluster” für den gewählten Node stoppen.
  5. Installieren Sie die Software-Pakete auf indem Sie auf Installieren im Dialog Systembetrieb → Software → Systemupdate klicken. Das Ende des Vorgangs wird mit einem Done! angezeigt.
  6. Falls ein neuer Kernel installiert wird, erfolgt zwei Minuten nach der Installation des System-Updates ein automatischer Neustart des Nodes. Ein entsprechender Hinweis wird beim Abschluss des Update-Vorgangs ausgegeben. Warten Sie den Neustart des Nodes ab.
  7. Starten Sie den Dienst HA Cluster auf dem aktualisierten Nodes. Warten Sie mit dem nächsten Schritt, bis der Dienst und die Informationen über Cluster Ressourcen verfügbar sind.
  8. Wenn der Dienst HA Cluster gestartet wurde, nehmen Sie den Node wieder aktiv in den Cluster auf. Wechseln Sie hierzu in den Dialog Status/Wartung → Cluster Nodes und betätigen Sie die Aktion Aktiv setzen.
  9. Kontrollieren Sie anschließend unter Cluster-Administration → Virtuelle Festplatten den Synchronisationsstatus der eSAN-Disks. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt erst fort, wenn die Spalte Status bei allen eSAN-Disks den Wert 100% bzw. OK erreicht hat.
  10. Wiederholen Sie den Update-Vorgang ab Schritt 2 für den nächsten Node, der aktualisiert werden soll.

Update von Version 6.0.10 in einem Cluster installieren

Lesen Sie bitte die Release Notes aufmerksam durch, bevor Sie die weiteren Schritte durchführen. Für die Installation des Updates innerhalb eines Cluster-Verbunds mit Collax Inter-V sind die folgenden Schritte zu beachten:

Vorgehen

  1. Dieser erste Schritt ist zwingend auf jedem Cluster Node durchzuführen, bevor Schritt 2 ausgeführt wird. Damit wird verhindert, dass während des Update-Vorgangs virtuelle Maschinen eventuell gestoppt werden. Loggen Sie sich per SSH auf jedem Node ein und geben Sie #~ wget http://update.collax.com/pub/Run_before_update_6.1.4.sh ein. Starten Sie das Skript mit #~ sh Run_before_update_6.1.4.sh
  2. Fahren Sie alle virtuellen Maschinen über das Cluster Management GUI vor der Durchführung der nächsten Schritte herunter. Beachten Sie, dass gegebenenfalls die Protokollierungsabfrage für Windows-Betriebssysteme vor dem Herunterfahren abgeschaltet werden muss.
  3. Setzen Sie alle Nodes in den Standby-Modus: Wechseln Sie hierzu in die Cluster-Administration ins Formular Status/Wartung → Cluster Nodes und schalten diesen mit der Aktion Standby jeden Cluster Node in den Standby-Modus. Je nach Anzahl der Cluster-Ressourcen kann dies einige Zeit dauern.
  4. Setzen Sie anschließend einen Node in den Wartungszustand indem Sie im Formular Status/Wartung → Cluster Dienste den Dienst “HA Cluster” für den gewählten Node stoppen.
  5. Wechseln Sie in die lokale Administrationsoberfläche dieses Nodes und rufen Sie das Formular Systembetrieb → Software → Systemupdate auf und klicken Sie Paketliste holen. Das Ende des Vorgangs wird mit einem Done! angezeigt.
  6. Klicken Sie auf Pakete holen. Diese Funktion lädt dann die eben angezeigten Update-Pakete herunter.
  7. Klicken Sie nun auf Installieren. Diese Funktion installiert das neue Update. Das Ende des Vorgangs wird mit einem Done! angezeigt.
  8. Mit diesem Update wird ein neuer Kernel installiert. Es erfolgt zwei Minuten nach der Installation des System-Updates ein automatischer Neustart des Servers. Ein entsprechender Hinweis wird beim Abschluss des Update-Vorgangs ausgegeben.
  9. Nach dem Neustart dieses Nodes starten Sie den Dienst “HA Cluster”; wechseln Sie dazu in die Cluster-Administration ins Formular Status/Wartung → Cluster Dienste. Warten Sie ab, bis Informationen über Cluster Ressourcen wieder verfügbar sind.
  10. Wiederholen Sie die gerade ausgeführten Schritte 3 bis 8 für den nächsten Cluster Node.
  11. Wenn alle Cluster Nodes aktualisiert wurden, nehmen Sie die Cluster Nodes nacheinander wieder aktiv in den Cluster auf. Wechseln Sie hierzu in den Dialog Status/Wartung → Cluster Nodes und betätigen Sie die Aktion Aktiv setzen.
  12. Kontrollieren Sie anschließend unter Cluster-Administration → Virtuelle Festplatten den Synchronisationsstatus der eSAN-Disks. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt erst fort, wenn die Spalte Status bei allen eSAN-Disks den Wert 100% bzw. OK erreicht hat.
  13. Wenn alle Cluster Nodes aktualisiert und aktiv im Cluster sind, können Sie die virtuellen Maschinen wieder starten.

Update auf V-Cube installieren

Zur Installation dieses Updates für Collax V-Cube ohne Cluster-Verbund führen Sie bitte die folgenden Schritte durch:

Vorgehen

  1. Lesen Sie bitte die Release Notes aufmerksam durch, bevor Sie die weiteren Schritte durchführen.
  2. Gehen Sie auf System → Systembetrieb → Software → System-Update und klicken auf Paketliste holen. Der erfolgreiche Vorgang der Aktualisierung der Paketliste wird mit Done! markiert.
  3. Klicken Sie auf Pakete holen. Diese Funktion lädt dann die eben angezeigten Update-Pakete herunter.
  4. Klicken Sie nun auf Installieren. Diese Funktion installiert das neue Update. Das Ende des Vorgangs wird mit einem Done! angezeigt.
  5. Mit diesem Update wird ein neuer Kernel installiert. Es erfolgt nach der Installation des System-Updates ein automatischer Neustart des Servers. Ein entsprechender Hinweis wird beim Abschluss des Update-Vorgangs ausgegeben.
  6. Wenn der Server aktualisiert und neu gestartet wurde, können Sie die virtuellen Maschinen wieder starten.

Neu in dieser Version

Virtualization: KSM Schaubilder unter Systeminformationen

Unter KSM (Kernel Samepage Merging) versteht man eine Funktionalität, die durch Deduplizierung Arbeitsspeicher einspart. Unter Systeminformationen werden nun Schaubilder zu den Speicherersparnissen durch KSM angezeigt.

Virtualization: Neue Version Collax Migration Tool 1.7.1

Mit dem Collax Migration Tool können Festplatten physikalischer oder virtueller Server auf den Collax V-Cube migriert werden können. In der Version 1.7.1 werden Verbesserungen für die Aktivierung des IDE-Disk-Treibers für Windows, speziell für Windows 2008, implementiert.

V-Cube+: Mehrere Steckdosenleisten pro Cluster-Node

Fencing erlaubt nun das Verbinden eines Node an mehrere Steckdosenleisten. Dies kann benutzt werden, um mehrere Fencing-Geräte zu stapeln (Stacking) und wird derzeit nur von APC unterstützt. Eine Konfigurationsanleitung dazu finden sie unter www.collax.com .

In dieser Version behobene Probleme

Virtualization: USB-Ports an virtuelle Maschine zuweisen

Wenn ein USB-Gerät an eine virtuelle Maschine durchgereicht war, ging die Zuordnung von USB-Gerät zu der VM verloren, wenn der Host oder die virtuelle Maschine neu gestartet wurde. Die Zuweisung musste anschließend erneut über die Collax Administration eingerichtet werden. Dasselbe Problem trat auf, falls das Gerät aus- und erneut eingesteckt wurde. Nach diesem Collax Update können nun USB-Ports anstelle von USB-Geräten an virtuelle Maschinen durchgereicht werden. Damit ist sichergestellt, dass die Zuordnung von USB-Geräten zu den virtuellen Maschinen nach Neustart der VM oder des Hosts, oder aus- und einstecken des USB-Gerät, erhalten bleibt.

V-Cube+: VMs konnten nach Fencing-Ereignis nicht mehr gestartet werden

In seltenen Fällen konnte es vorkommen, dass virtuelle Gäste nicht gestartet werden konnten, wenn ein Cluster-Node per Fencing ausgeschaltet wurde und die Konfiguration nicht erneut aktiviert wurde. Dies ist mit diesem Update behoben.

V-Cube+: Unterstützung für 4-Port EPC Steckdosenleisten

Die 4-Port Steckdosenleisten von EPC mit Firmware 1.0 konnten nur die erste Dose schalten. Dies wurde behoben.

V-Cube+: Synchronisation

Vereinzelt wurde der Synchronisations-Kontrollmechanismus auf dem falschen Cluster-Node gestartet, wodurch laufende Synchronisationen unterbrochen und deren automatische Wiederaufnahme blockiert wurde. Dies wurde behoben.

Backup/Restore: Status einer virtuellen Maschine nach Sicherungsvorgang

Eine gestartete virtuelle Maschine konnte nach einem Sicherungsvorgang unter bestimmten Umständen in den Betriebsstatus “shutoff” wechseln. Danach musste die virtuelle Maschine neu gestartet werden. Das wird mit diesem Update behoben. Nach der Sicherung einer gestarteten virtuellen Maschine bleibt der Betriebsmodus “running”.

Zertifikate: CSR und Zertifikate, die von offizieller CA signiert sind

Der Import von Zertifikaten, die von offizieller CA signiert wurden, funktionierte bisher nicht, da durch die Signierung der Wert von Subject durch die offizielle CA geändert wird. Dies ist mit diesem Update behoben. Zertifikate, die von offizieller CA signiert wurden, können importiert werden.

V-Cube+: Aktive Überwachung der anderen Nodes

In der aktiven Überwachung der Cluster Administration werden die Dienste aller Nodes mittels Checks, also Prüfskripten, qualitativ überwacht. Bisher wurde die Übermittlung der Ergebnisse von anderen Nodes nicht korrekt ausgewertet. Als Statusinformation der Dienste wurde (null) ausgegeben. Mit diesem Update werden die entsprechenden Prüfskripte korrigiert, die Statusinformation enthalten danach wieder entsprechende Messwerte.