Release Notes CPS 5.5.8

Collax Platform Server
02.04.2013

Hinweise zur Installation

Update installieren

Zur Installation dieses Updates führen Sie bitte die folgenden Schritte durch:

Vorgehen

  1. Nehmen Sie zuerst mit dem Collax Backup System eine Sicherung aller Systemdaten vor bevor Sie die nächsten Schritte des Software-Upgrades durchführen. Prüfen Sie, ob das Backup korrekt durchgeführt werden konnte. Die erforderlichen Informationen erhalten Sie bei korrekter Konfiguration per E-Mail.
  2. Gehen Sie auf System → Systembetrieb → Software → System-Update und klicken auf Paketliste holen. Der erfolgreiche Vorgang der Aktualisierung der Paketliste wird mit Done! markiert.
  3. Klicken Sie auf Pakete holen. Diese Funktion lädt dann die eben angezeigten Update-Pakete herunter.
  4. Klicken Sie nun auf Installieren. Diese Funktion installiert das neue Update. Das Ende des Vorgangs wird mit einem Done! angezeigt.
  5. Mit diesem Update wird ein neuer Kernel installiert. Nach der Installation des System-Updates erfolgt ein automatischer Neustart des Servers. Ein entsprechender Hinweis wird beim Abschluss des Update-Vorgangs ausgegeben.

Neu in dieser Version

Backup/Restore: Identifikator für Backup-System manuell festlegen

Der Identifikator wird generell automatisch für das Backup-System aus dem Hostnamen des Server generiert. Damit eine bessere Unterscheidung des jeweiligen Systems getroffen werden kann, kann ab diesem Update der Identifikator manuell gesetzt werden.

Collax Web Security: HTTP-Header X-Forwarded-For wird gelöscht

Die HTTP-Kopfzeile X-Forwarded-For kann Informationen über die IP-Adresse des anfragenden Clients oder des anfragenden Web-Proxies enthalten. Alternativ kann die Kopfzeile den Wert unknown enthalten. Wird die Kopfzeile von einem Webserver nicht korrekt ausgewertet, kann unter Umständen die Webseite im Browser nicht korrekt angezeigt werden. Ab dieser Software-Version wird die Kopfzeile X-Forwarded-For aus dem HTTP-Header gelöscht, damit keine unnötigen internen Informationen weitergegeben werden, und damit bestimmte Webserver die HTML-Seite korrekt ausliefern können.

Zarafa Groupware: Neue Version 7.1.4

Mit diesem Collax Update wird die Version Zarafa Collaboration Platform 7.1.4 installiert. Die Version enthält überwiegend Verbesserungen, unter anderem für den Betrieb der Clients auf Windows 8 und Outlook 2010. Details finden Sie hier:

http://download.zarafa.com

Zarafa Groupware: Single Sign On in Active Directory

Ab diesem Update wird Single Sign On am Zarafa Server innerhalb eines Active Directory automatisch aktiviert, sobald der Server Mitglied in einer entsprechenden Umgebung ist. Damit übernehmen Zarafa Outlook Clients automatisch die Login-Daten der Domänenanmeldung und der Benutzer muss sich nur an der Workstation anmelden.

Zarafa Groupware: Zentraler E-Mail-Disclaimer

Ab dieser Version kann ein Disclaimer für alle Zarafa Benutzer gesetzt werden. Der Inhalt des Disclaimers kann entweder in reiner Textform oder als HTML-Code definiert werden. An alle ausgehenden E-Mails, die über Zarafa versendet werden, wird der Disclaimer angehängt.

Collax Surf Protection: Erweiterung der Cobion-Kategorien

Mit diesem Update können weitere Cobion-Kategorien für Web-Filter-Regeln eingesetzt werden. Die zusätzlichen Kategorien sind Instant Messaging, Allgemeine Geschäftstätigkeiten, Bannerwerbung, Soziale Netzwerke, Geschäftsnetzwerke, Social Media, Webdateisysteme.

In dieser Version behobene Probleme

Security: Skriptsprache PHP5 und PHP-Bibliotheken

Im Quell-Code von PHP5 und den PHP-Bibliotheken wurden Sicherheitslücken entdeckt. Diese werden mit diesem Software-Update auf Version 5.3.23 geschlossen.

Backup/Restore: Fehlende Log-Ausgabe bei Datenwiederherstellung von Stream-Daten (LDAP)

Beim Restore von Daten, die in Streams gespeichert sind (z.B. LDAP), wird nicht in jedem Fall eine passende Log-Ausgabe erzeugt, um anzuzeigen, dass ein Restore nicht funktioniert haben könnte. Mit diesem Update wird der Exit-Status des Wiederherstellungs-Skript ausgewertet und als fehlerhaft protokolliert, sobald der Exit-Status nicht Null ist.

Backup/Restore: Status entfernter Medien bei Virtual Tape Library

Unter Umständen wurde ein Sicherungsjob gestartet und anschließend mit Fehlern abgebrochen, wenn keine Medien am System angeschlossen waren, statt den Sicherungsjob erst bei Vorhandensein eines akzeptablen Mediums auszuführen. Dies wird mit diesem Update behoben. Sind keine der definierten Medien am System angeschlossen, werden geplante Sicherungsjobs erst nach dem Anschluss eines gültigen Mediums ausgeführt.

Authentifizierung: Lokal angelegter User erhält schon vorhandene uidNumber

Falls die Benutzerdatenbank eines Server von Remote auf lokal umgestellt wurde, können neu hinzugefügte lokale Benutzer unter bestimmten Umständen dieselbe User ID erhalten, wie schon vorhandene Benutzer. Dies wird mit diesem Software-Update behoben.

Collax Net Backup: Listenanzeige der Backup-Clients bei Datenwiederherstellung

Unter Umständen war es möglich, dass die Liste aller Backup-Clients, die durch den Collax Server gesichert werden, im Dialog Datenwiederherstellung nicht vollständing angezeigt werden. Dies wird mit diesem Update behoben.

Zarafa Groupware: Anzeige Zarafa Bricklevel Restore ohne Umlaute (64 Bit)

Bei der Anzeige im Dialog Zarafa Restore werden auf 64 Bit Systemen die Umlaute nicht dargestellt. Dies wird mit diesem Update behoben.

Zarafa Groupware: Maximale Größe von Anhängen im Zarafa WebApp

Mit diesem Update wird die maximale Größe von Anhängen, die über den Zarafa WebApp versendet werden können, auf den Wert Maximale Größe einer E-Mail im Dialog Einstellungen → Mail und Messaging → SMTP-Empfang angepasst. Standardmäßig werden somit Anhangsgrößen von 100MB ermöglicht.

Zarafa Groupware: Ressource nicht korrekt buchbar

Bisher war es in bestimmten Fällen nicht möglich Zarafa Ressourcen für ein Meeting korrekt zu buchen. Dies wird mit diesem Update korrigiert.

Zarafa Groupware: Hinzugefügte Public Folder nicht sichtbar

Verschiedene Public Folder für Zarafa Groupware können in der Collax Administrationsoberfläche hinzugefügt und verwaltet werden. Unter Umständen waren diese hinzugefügten Public Folder für Zarafa Benutzer nicht sichtbar. Mit diesem Update wird dieses Verhalten korrigiert.

Wurde eine ID einer PSK-Verbindung geändert, musste nach der Aktivierung der Einstellungen der Link nochmal manuell neu gestartet werden. Dieser Schritt entfällt mit diesem Update, die geänderte PSK-ID wird direkt nach der Aktivierung der Einstellungen übernommen.

Wurde ein IPsec-Proposal geändert, musste nach der Aktivierung der Einstellungen der Link nochmal manuell neu gestartet werden. Dieser Schritt entfällt mit diesem Update, das geänderte IPsec-Proposal wird direkt nach der Aktivierung der Einstellungen übernommen.

Bisher wurde eine Port-Umleitung immer auf einen bestimmten Link gelegt. Dadurch war es nicht möglich eine generelle Portumleitung eines bestimmten Ports für beliebige Links zu definieren. Dies wird mit diesem Update behoben. Port-Umleitungen können nun unabhängig von Links definiert werden, was ermöglicht, dass z.B. eine Portumleitung von Port 443 von internen oder externen Quellnetzen identisch funktioniert.

Collax Advanced Networking: L2TP-, PPTP-Verbindungen und lokale Benutzer bei Windows Domänen-Mitgliedschaft

Wenn der Server Mitglied in einer Windows-Umgebung war, konnten sich Benutzer aus lokalen Gruppen nicht für L2TP- und PPtP-Verbindungen authentifizieren. Obwohl nur lokale Gruppen zur Authentifizierung erlaubt waren, wurde automatisch das pppd-Plugin für Windows-Umgebungen geladen. Ab diesem Update wird dieses pppd-Plugin nur dann geladen, wenn eine importierte Gruppe aus der Windows-Umgebung die Berechtigung für L2TP-/PPtP-Verbindungen erhält. Zusätzlich erscheint ein entsprechender Hinweis, welche Gruppen sich für L2TP-, PPtP-Verbindungen authentifizieren können.